{"id":1381,"date":"2026-08-26T09:12:57","date_gmt":"2026-08-26T07:12:57","guid":{"rendered":"https:\/\/swissdest.com\/wp-aquaren\/?p=1381"},"modified":"2026-10-02T20:32:16","modified_gmt":"2026-10-02T18:32:16","slug":"pfas-im-wasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/aquaren.com\/en\/pfas-im-wasser\/","title":{"rendered":"PFAS in Water: What Are Forever Chemicals and How Can They Be Removed?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PFAS sind derzeit eines der meistdiskutierten Themen rund um Wasserqualit\u00e4t und Umweltschutz. Die sogenannten Ewigkeitschemikalien sind mittlerweile auch in der Schweiz in Gew\u00e4ssern und im Grundwasser nachweisbar. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an den Umgang mit diesen besonders langlebigen Stoffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch was genau sind PFAS und welche M\u00f6glichkeiten gibt es, sie aus Wasser zu entfernen?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was sind PFAS?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PFAS steht f\u00fcr per- und polyfluorierte Alkylverbindungen. Dabei handelt es sich nicht um einen einzelnen Stoff, sondern um eine Gruppe von mehreren tausend synthetischen Chemikalien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften werden PFAS seit Jahrzehnten in zahlreichen industriellen Prozessen und Produkten eingesetzt. Sie sind unter anderem wasser-, fett- und schmutzabweisend sowie thermisch und chemisch sehr stabil.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genau diese Stabilit\u00e4t wird in der Umwelt jedoch zum Problem: Viele PFAS werden kaum abgebaut und k\u00f6nnen sich \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume in der Umwelt anreichern. Deshalb werden sie h\u00e4ufig als \u00abEwigkeitschemikalien\u00bb bezeichnet.[1]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">PFAS sind auch in Schweizer Gew\u00e4ssern nachweisbar<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">PFAS sind l\u00e4ngst kein rein theoretisches Umweltproblem. Untersuchungen des Bundesamts f\u00fcr Umwelt zeigen, dass sie auch in der Schweiz verbreitet vorkommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einer Untersuchung von zw\u00f6lf ausgew\u00e4hlten Schweizer Fliessgew\u00e4ssern wurden PFAS in allen untersuchten Wasserproben nachgewiesen.[2] Auch im Grundwasser sind sie verbreitet: Laut BAFU treten PFAS landesweit an knapp der H\u00e4lfte der Messstellen der Nationalen Grundwasserbeobachtung NAQUA auf.[3]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00f6gliche Eintragsquellen sind unter anderem Industrieanlagen, Deponien und der fr\u00fchere oder teilweise noch bestehende Einsatz PFAS-haltiger Feuerl\u00f6schsch\u00e4ume.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie lassen sich PFAS aus Wasser entfernen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Behandlung von PFAS-belastetem Wasser ist anspruchsvoll. Aufgrund ihrer hohen chemischen Stabilit\u00e4t lassen sich die Stoffe mit vielen herk\u00f6mmlichen Verfahren nicht einfach abbauen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr die Entfernung beziehungsweise Abtrennung von PFAS aus Wasser kommen verschiedene Technologien infrage. Dazu geh\u00f6ren insbesondere:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Aktivkohle<\/li>\n\n\n\n<li>Ionenaustauscher<\/li>\n\n\n\n<li>Umkehrosmose<\/li>\n\n\n\n<li>Nanofiltration<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Welche Technologie geeignet ist, h\u00e4ngt unter anderem davon ab, welche PFAS vorhanden sind, in welcher Konzentration sie auftreten und welche weiteren Inhaltsstoffe das Wasser enth\u00e4lt.[4]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Art der PFAS spielt eine Rolle. Das BAFU weist beispielsweise darauf hin, dass bestimmte PFAS wie PFOS mit Aktivkohle entfernt werden k\u00f6nnen, w\u00e4hrend kleinere und mobilere PFAS deutlich schwieriger aus dem Wasser zu entfernen sind.[5]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Entfernen bedeutet nicht automatisch zerst\u00f6ren<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wichtiger Unterschied besteht zwischen der Entfernung von PFAS aus dem Wasser und ihrer tats\u00e4chlichen Zerst\u00f6rung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verfahren wie Aktivkohle oder Umkehrosmose k\u00f6nnen PFAS aus einem Wasserstrom abtrennen beziehungsweise zur\u00fcckhalten. Die Stoffe verschwinden dadurch jedoch nicht. Sie befinden sich anschlie\u00dfend beispielsweise in beladener Aktivkohle, einem Konzentrat oder einem anderen Reststoff.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr eine nachhaltige Behandlung muss deshalb immer auch ber\u00fccksichtigt werden, wie mit diesen PFAS-haltigen Stoffstr\u00f6men weiter umgegangen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das BAFU weist darauf hin, dass PFAS aufgrund ihrer hohen Stabilit\u00e4t erst bei sehr hohen Temperaturen von \u00fcber 1.100 \u00b0C zerst\u00f6rt werden.[1]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wasseraufbereitung wird Teil der PFAS-Strategie<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit zunehmendem Wissen \u00fcber die Verbreitung von PFAS steigen auch die regulatorischen Anforderungen. In der Schweiz sind bereits verschiedene PFAS reguliert. Aktuell plant der Bundesrat zudem strengere H\u00f6chstwerte f\u00fcr PFAS im Trinkwasser und eine Ann\u00e4herung an die Vorgaben der EU.[6]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Industrie und Wasserwirtschaft bedeutet das, Stoffstr\u00f6me k\u00fcnftig noch genauer zu betrachten und geeignete Behandlungskonzepte zu entwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine universelle L\u00f6sung f\u00fcr PFAS gibt es dabei nicht. Entscheidend ist vielmehr die Kombination aus Analyse, geeigneter Verfahrenstechnik und einem durchdachten Umgang mit den entstehenden Reststoffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Spezialist f\u00fcr industrielle Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung besch\u00e4ftigt sich Aquaren mit genau solchen Herausforderungen: Wasserstr\u00f6me analysieren, geeignete Aufbereitungsverfahren kombinieren und L\u00f6sungen an die jeweilige Anwendung anpassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[1] Bundesamt f\u00fcr Umwelt BAFU: <em>PFAS \u2013 was ist das?<\/em>, 9. Juli 2026.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[2] Bundesamt f\u00fcr Umwelt BAFU: <em>PFAS in Fliessgew\u00e4ssern<\/em>, Ergebnisse der Untersuchung ausgew\u00e4hlter Schweizer Fliessgew\u00e4sser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[3] Bundesamt f\u00fcr Umwelt BAFU: <em>PFAS im Grundwasser<\/em>, Nationale Grundwasserbeobachtung NAQUA, 27. Oktober 2025.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[4] U.S. Environmental Protection Agency EPA: <em>Reducing PFAS in Drinking Water with Treatment Technologies<\/em>. Informationen zu Aktivkohle, Ionenaustausch und Hochdruckmembranen zur PFAS-Abtrennung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[5] Bundesamt f\u00fcr Umwelt BAFU: <em>PFAS im Grundwasser: Den \u00abForever Chemicals\u00bb auf der Spur<\/em>. Informationen zur Entfernung verschiedener PFAS aus Wasser.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">[6] Schweizerischer Bundesrat \/ BAFU: <em>PFAS: Konsumierende sch\u00fctzen und belasteten Betrieben eine Produktionsumstellung erm\u00f6glichen<\/em>, 27. Mai 2026.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>PFAS are currently one of the most widely discussed topics in water quality and environmental protection. These so-called forever chemicals can now also be detected in surface water and groundwater in Switzerland. At the same time, requirements for dealing with these highly persistent substances are becoming increasingly stringent. But what exactly are PFAS, and how can they be removed from water? Aquaren GmbH...<\/p>","protected":false},"author":2,"featured_media":1382,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[10],"tags":[],"class_list":["post-1381","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-wassertechnik-wissen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/aquaren.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1381","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/aquaren.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/aquaren.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aquaren.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aquaren.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1381"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/aquaren.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1381\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2184,"href":"https:\/\/aquaren.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1381\/revisions\/2184"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/aquaren.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1382"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/aquaren.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1381"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/aquaren.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1381"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/aquaren.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1381"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}